Micha Brumlik, Publizist und Autor

Erziehungswissenschaft, Religionsphilosophie, Politik

Bitte unterstützen SIE das Projekt:Meschugge – Ein Forumtheaterstück gegen Hass, der uns spaltet

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Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren aus Offenbach planen ein interaktives Theaterstück, mit dem sie ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen wollen. Das Theaterstück „Mega meschugge – der Hass, der uns spaltet“ thematisiert antisemitische und rassistische Alltagssituationen und begibt sich gemeinsam in Interaktion mit dem Publikum auf die Suche nach dem, was uns als Gesellschaft zusammenhält.

Worum geht es in dem Projekt?

Die teilnehmenden Jugendlichen setzen sich zunächst in einer intensiven Vorbereitungsphase in Form von Workshops mit den ThemenAntisemitismus und Rassismus auseinander.
Gleichzeitig wird mit Theaterpädagog*innen das Stück erarbeitet. Es sollen in dem Stück mehrere Alltagssituationen dargestellt werden, die den Hass zwischen Menschen aufgrund von Antisemitismus und Rassismus verdeutlichen.
Das Besondere an dem Theaterstück ist, dass es ein interaktives Forumtheater ist, bei dem das Publikum miteinbezogen wird. Die Darsteller*innen begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Lösungen, indem Einzelne auf die Bühne kommen und zusammen mit den Darsteller*innen ein positives Ende spielen und somit ein pädagogischer Effekt erzielt wird: Hass abbauen, alternative Lösungen finden und diese auch im Alltag umsetzen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Hass der uns spaltet, geht uns alle etwas an – Das ist unser Motto. Wir leben in einer Zeit in der alle, ob aktiv oder passiv, von Hass betroffen sind. Das Internet und die sozialen Medien sind gefüllt mit Hasskommentaren. Der relativ neue juristische Begriff “Hasskriminalität” wird salonfähig und steigt in Deutschland stätig an. Antisemitismus und Rassismus kommen im Alltag immer und überall vor.
Mit unserem Projekt setzen wir zum einen ein Zeichen gegen Hass und möchten gemeinsam mit dem Publikum Lösungen finden, damit diese auch im Alltag umgesetzt werden können. Zum anderen hilft es, um in konkreten Situationen richtig zu handeln: Als Täter*in reflektiert man den Hass. AlsBetroffene*r weiß man richtig zu handeln. Aber auch als Beobachter*inlernt man Zivilcourage zu zeigen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird das Theaterstück gemeinsam mit den Jugendlichen geschrieben. Hierzu sollen Expert*innen hinzugezogen werden, die uns bei der Erstellung des Stücks unterstützen sollen.
Auch ist der Austausch mit jüdischen Organisationen und Antirassismus-Organisationen geplant, um echte Geschichten von Betroffenen in das Stück mit einzubauen.
Mit dem Mindestfundingziel von 10.000 Euro ist die Workshopphase und eine Premiere am Theater realisierbar. Außerdem können wir damit die ersten Auftritte an Schulen abdecken.
Je nach generierter Summe kann die Zahl der Aufführungen am Theater und an den Schulen steigen. Die Summe beinhaltet die Miet- und Aufführungskosten, das Honorar der Darsteller*innen und das Honorar der Theaterpädagog*innen, die uns bei der Vorbereitung unterstützen.
Meschugge ist als Pilotprojekt zu verstehen und verfolgt das Ziel bundesweit aufzutreten, nachdem die Pilotphase erfolgreich im Rhein-Main-Gebiet abgeschlossen wurde.

Hier können SIE das Projekt fördern