Micha Brumlik, Publizist und Autor

Erziehungswissenschaft, Religionsphilosophie, Politik

Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen und Verbündete,

Wir freuen uns sehr, die Gründung der Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart bekannt zu geben!
Die AFD feiert Erfolge, Großbritannien verlässt die EU, die Türkei schafft die Demokratie ab und Donald Trump wird zum neuen Präsidenten gewählt. In Europa und den USA sind offener Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Nationalismus wieder verstärkt Teil etablierter politischer Diskurse. Wir alle sind verwundbarer geworden. Dabei ist die populistische Herausforderung aber nicht nur eine Gefahr, sie ist auch eine Aufforderung, politisch aktiv zu werden. Wir haben da eine Idee.

„Wir“, das ist ein Team aus sechs jüdischen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Seit gut einem Jahr planen wir das jüdische Diskursmagazin Jalta. Jalta soll sowohl ein Ort sein für Auseinandersetzungen von und mit jüdischen Positionen als auch ein Denkraum für eine post-migrantische Gesellschaft. Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Thema „Selbstermächtigung“ (mehr Informationen finden Sie hier http://bit.ly/2g4M6JA) und wird im Frühjahr 2017 erscheinen. Die zweite ist für den Herbst zur „Desintegration“ als künstlerischem und politischem Konzept und Intervention geplant.

Mit diesem Post wollen wir Sie und Euch als Leser*innen gewinnen und um Unterstützung bitten. Mit einem Jahresabonnement für 28 Euro oder einem Förderabo für 42 Euro unterstützen Sie uns dabei, dass Jalta halbjährlich erscheinen kann. Außerdem bekommen Sie die neue Ausgabe direkt ins Haus geliefert, was ja auch seien Vorteile hat. Wer hätte je gesagt, Veränderung sei unkomfortabel.

In diesem Sinne hoffen wir auf Ihre Unterstützung,

Anna Schapiro, Hannah Peaceman, Lea Wohl von Haselberg, Marina Chernivsky, Max Czollek und Micha Brumlik

Das erste Heft der Zeitschrift Jalta setzt sich zunächst mit dem Titel auseinander. Jalta wird als Talmudfigur analysiert, ein Bezug zur Krim wird hergestellt. (Wütende) Jüdische Frauen kommen zu Wort: Ein Interview zu Bet Debora reflektiert die Entwicklung des Netzwerks. Eine Rabbinerin stellt sich…
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Written by lbucklitsch

November 27th, 2016 at 6:13 pm