Micha Brumlik, Publizist und Autor

Erziehungswissenschaft, Religionsphilosophie, Politik

swp| Kein Platz für Antisemitismus

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Als „liebgewordene Tradition“ hat der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, die „Jüdischen Kulturwochen“ in Stuttgart bezeichnet. Die Veranstaltungsreihe wurde am Montag eröffnet.

NADINE WINTER

„Zwischen den Staaten Israel und Deutschland kann es keine Freundschaft geben“: Das war ein Kernsatz im Vortrag von Micha Brumlik, den der Erziehungswissenschaftler am Montag im vollbesetzten Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses hielt. Brumlik ist in der Schweiz 1947 geboren, ein Kind jüdischer Flüchtlinge. Der emeritierte Professor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt gilt als Fachmann für die deutsch-israelischen Beziehungen. Das war auch das Thema seines Vortrags, als Auftakt zu den Jüdischen Kulturwochen 2015.

Eine „illustre Gesellschaft“, so die Stuttgarter Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer, hörte ihm zu. Das Publikum war eine Mischung aus kirchlichen Würdenträgern, Politikern aus Stadt und Land, Rabbinern und Vertretern von Organisationen wie dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Die Zuhörer applaudierten, als Brumlik sagte: „Freundschaft ist nur zwischen Bürgern möglich.“

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Written by lbucklitsch

November 4th, 2015 at 9:14 am