Micha Brumlik, Publizist und Autor

Erziehungswissenschaft, Religionsphilosophie, Politik

Archive for the ‘Nationalsozialismus’ tag

neues deutschland: Brumlik für Behandlung von „Mein Kampf“ an Schulen – „Hitler muss entmythologisiert werden“

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Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hat die Entscheidung des bayrischen Landtages begrüßt, die neue kommentierte Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ an Schulen zu behandeln. Es müsse darum gehen, den Autor zu „entmythologisieren“, schreibt Brumlik in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“ (Freitagausgabe). Lese man die vom Münchner Institut für Zeitgeschichte kommentierte Ausgabe, dann werde klar, dass Hitlers Weltanschauung „nichts anderes war als das wirre Konglomerat einer persönlichen Paranoia und esoterischer Wahnvorstellungen“, so der emeritierte Professor der Universität in Frankfurt am Main. Wie es geschehen konnte, „dass ein großer Teil der Deutschen diesem Mann und seiner Weltanschauung bis zum bitteren Ende eines Krieges ungebrochen folgte“, sei die entscheidende Frage, die „in einer Zeit, in der sich in Gestalt der AfD weltanschauliche Paranoia wieder politisch organisiert“, besonders dringend mit Schülern erörtert werden müsse.

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Mai 13th, 2016 at 8:31 am

wsws| Uni Frankfurt: NS-Forschung für Lehramtsstudierende unerwünscht

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Von Marianne Arens
17. Juli 2015

Geht es nach der Goethe-Universität in Frankfurt, so sollen sich angehende Lehrerinnen und Lehrer künftig im Studium nicht mehr mit dem Nationalsozialismus befassen. Nicht anders können die jüngsten Angriffe des Fachbereichs 04 Erziehungswissenschaften auf die Forschungsstelle NS-Pädagogik verstanden werden.

Das Dekanat des Fachbereichs hat entschieden, dass die Teilnahme an der Vorlesung über NS-Pädagogik nicht oder kaum mehr als Studienleistung anerkannt wird. Lehramtsstudierende erhalten dafür keine Credit Points mehr, während Pädagogen, die den Master machen, noch halb so viele Punkte wie bisher bekommen. Die Credit Points entsprechen den früheren „Scheinen“, die Studierende für die Anerkennung ihrer Studienleistungen benötigen.

In einer kurzen Stellungnahme des Fachbereichs und der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL, der die Prüfungsordnung unterliegt) wird die Aberkennung der Credit Points für Lehramtsstudierende nicht bestritten. Auf bürokratische Art und Weise beruft man sich jedoch auf die „gemeinsam von allen Bundesländern gefasste Vereinbarung“ der Kultusministerkonferenz zur Lehrerbildung. Ihr zufolge müssten sich die Themen auf „Unterrichten, Erziehen, Diagnostizieren und Schulentwicklung“ konzentrieren. Die NS-Pädagogik, die den „Spezialthemen“ zugerechnet wird, sei „weder in Frankfurt noch an anderen deutschen oder internationalen Einrichtungen der Lehrerbildung im Pflichtbereich“ zu finden, heißt es in der Stellungnahme.

Die Forschungsstelle NS-Pädagogik wurde vor vier Jahren als Pilotprojekt an der Frankfurter Uni eingerichtet. Bis 2013 erarbeitete sie ein Konzept, das auf zwei Semester angelegt ist und allen Lehramts- und Pädagogik-Studierenden einen Zugang zur NS-Zeit, ihren Verbrechen und ihrer Ideologie verschaffen soll. Seither ist dieser Studiengang dreimal erfolgreich durchgeführt worden.

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Juli 19th, 2015 at 10:32 am

BR| 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen: Erotisch und neurotisch

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Im Jahr 1965 haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen – damals noch für viele Menschen auf beiden Seiten ein Tabu. Bis heute sind die Beziehungen alles andere als normal. Der Generator mit einer Spurensuche abseits der Diplomatie.

Von: Anne Fromm

Wenn in gut vier Wochen der 50. Geburtstag der offiziellen deutsch-israelischen Beziehungen gefeiert wird, wird viel von Moral und Verantwortung gesprochen werden – und von einer Erfolgsgeschichte. Denn was damals, am 12. Mai 1965, kaum jemand geglaubt hatte, ist heute Wirklichkeit. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind so gut wie nie: Unter jungen Israelis ist Berlin der neue Sehnsuchtsort. Rund 15.000 von ihnen leben mittlerweile in der deutschen Hauptstadt. Eine von ihnen ist die Theaterregisseurin Yael Ronen, die am Gorki-Theater arbeitet.

„Berlin ist heute das, was New York vor 15 Jahren war: International, weltoffen, sehr billig und es bietet dir alles, was du als junger Mensch brauchst. Berlin gibt viel Geld für Kunst aus, das zieht Leute aus der ganzen Welt an. Als ich das erste Mal nach Berlin kam und plötzlich vor einer großen Gedenktafel für die deportierten Juden stand, dachte ich noch: Mein Gott, verfolgt mich diese Geschichte überall in dieser Stadt? Heute nehme ich diese ganzen Symbole kaum noch wahr, die Stolpersteine oder das Holocaust-Mahnmal.“

Yael Ronen

Mittlerweile kann man an jedem Wochenende in Tel Aviv zu Techno aus Berlin tanzen, Deutsche DJs und Bands wie zum Beispiel Modeselektor ziehen in israelischen Clubs unzählige Fans an. Während der vergangenen Fußballweltmeisterschaft gab es ein deutsches Public Viewing am Strand von Tel Aviv – und Israelis, die aus voller Kehle die deutsche Nationalhymne sangen.

Israel: gehypt und gehasst von den Deutschen

Professor Micha Brumlik | Bild: picture-alliance/dpa

„Das Wort Israel-Kritik gibt es als feststehenden Begriff.“ Professor Micha Brumlik

Auch andersherum steht die Verbindung: Kein anderes Land wird von jungen Deutschen so gehypt, aber auch gehasst wie Israel. Deutsche Billigairlines fliegen heute täglich nach Tel Aviv. Zwei Drittel der jungen Freiwilligen in Israel, die sich um Holocaustüberlebende oder Friedensinitiativen bemühen, sind Deutsche. Die israelische Küche wird gefeiert. Und doch entzündet kein anderer Konflikt in Deutschland so viel Streit, sagt auch der deutsche Jude, Publizist und Professor Micha Brumlik.

„Ich bemerke mit einigem Erstaunen dass es in der deutschen Sprache den feststehenden Begriff der Israel-Kritik gibt, es gibt sonst noch die Islamkritik und die Kapitalismuskritik; eine Amerika- Frankreich oder Englandkritik gibt es nicht und das zeigt schon allein in der Sprache, in der Semantik, dass Israel in einer Weise herausgehoben wird, dass wie gesagt dem realen Problem global gesehen keineswegs entspricht.“

Professor Micha Brumlik

Keine Frage: Die deutsch-israelischen Beziehungen sind bis heute alles andere als normal. Der Zündfunk Generator geht ihnen jenseits der offiziellen Diplomatie nach und fragt: Wie sind sie denn? In Berlin, Tel Aviv und Jerusalem bekamen wir ganz unterschiedliche Antworten: Von „erotische Spannung“, über „unerwiderte Liebe“, „obsessiv“, „neurotisch“ bis hin zu „schizophren“.

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Written by lbucklitsch

April 12th, 2015 at 10:46 am

Rheinfalz| Micha Brumlik; „Es geht um staatsbürgerliche Verantwortung“

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INTERVIEW: Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik über das Gedenken an Auschwitz

„70 Jahre nach Auschwitz: Aufgaben für Bildung in Universität und Schule“ – so lautet der Titel eines Vortrags von Micha Brumlik morgen in Landau. Der Erziehungswissenschaftler wurde 1947 als Sohn jüdischer Flüchtlinge in der Schweiz geboren und wuchs in Frankfurt auf. Später leitete er dort das renommierte Fritz-Bauer-Institut, ein Zentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Heute lehrt er am Zentrum jüdische Studien in Berlin. Mit ihm sprach Ilja Tüchter.

Herr Professor Brumlik, wann waren Sie das letzte Mal in Oswiecim? (Überlegt kurz.)

1989, im September.

Das war das einzige Mal? Ja, das erste und bisher einzige.

Wieso? Das hat keinen tieferen Grund. Es gibt nichts, was mich noch einmal dort hingezogen hätte. Entscheidend ist, sich mit der politischen und moralischen Deutung des Holocaust auseinanderzusetzen. Und das habe ich, meine ich, im Laufe meines Lebens ausgiebig getan.

Daran besteht kein Zweifel. Ich stelle die Frage, weil es ja auch den Begriff des KZ-Tourismus gibt, die Kritik, dass solche Besuche auch oberflächlich sein können.

Ganz klar. Solche Reisen erfüllen nur dann ihren Zweck, wenn sie erstens sehr, sehr gut vorbereitet und zweitens sehr, sehr gut nachbereitet werden. Wenn man nur ein paar Gebäude anschaut, kann man es auch gleich lassen.

Wann haben Sie das erste Mal vom Holocaust erfahren?

Ansatzweise als Kind aus den Erzählungen meiner Mutter, die einen großen Teil ihrer Angehörigen verloren hatte. Später dann auch durch meine Erziehung in der zionistischen Jugendbewegung.

Und in der Schule? Sie sind in Frankfurt aufgewachsen.

weiter hier: MichaBrumlikInterviewRheinfalz

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Januar 28th, 2015 at 9:39 am

Micha Brumlik| »Wer die Welt gestalten will, muss Kompromisse machen«

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Micha Brumlik
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0 (Ausschnitt)
Der Seniorprofessor für Jüdische Studien an der Humboldt-Universität Berlin Micha Brumlik. 2012.

Radikale Kritik der bestehenden Welt durchzieht das gesamte abendländische Denken. Doch Gnostizismus, erklärt Micha Brumlik im Interview mit FreieWelt.net, ist keine Basis für politisches Handeln.

FreieWelt.net: Was ist das eigentlich: Gnosis?

Micha Brumlik: In der Antike gab es eine Geistesströmung, die die Schöpfung im Ganzen abgelehnt hat. Dieser Typus des Denkens ist im Verlauf der letzten zweitausend Jahre immer wieder aufgetaucht. Zuletzt habe ich ihn in den achtziger Jahren in den sozialen Bewegungen beobachten können, wo dieses Denken zumindest bei einem Teil zu einer radikalen und fundamentalen Ablehnung der gesamten Zivilisation, jedenfalls aller menschlicher Lebenszusammenhänge in den westlichen Gesellschaften geführt hat.

FreieWelt.net: Ist diese Art zu denken eine Reaktion auf den Monotheismus?

Micha Brumlik: So ist es. Die spätantiken Gnostiker – spätestens seit Marcion, also um 130 christlicher Zeitrechnung – zeichneten sich dadurch aus, dass sie die Welt insgesamt für gefallen hielten, dass sie den Gott, der nach Ausweis der Bibel Himmel und Erde geschaffen hat, eher für einen bösen Dämon gehalten haben und sie an einen ganz und gar radikalen, in die weltlichen Belange in keiner Weise mehr eingreifenden Gott appelliert haben.

FreieWelt.net: Worin besteht die Attraktivität gnostischen Denkens – und worin die Abgründe?

Micha Brumlik: Vor allem in einer durch nichts zu überbietenden Radikalität, kurz einer Haltung, bei der sich jene, die ihr anhängen, dessen versichern können, immer und ohne jeden Selbstzweifel auf der richtigen Seite zu stehen. Daraus resultiert dann eine Freund-Feind-Haltung, die tendenziell tödlich und destruktiv sein kann.

FreieWelt.net: Soziale Bewegungen, die auch die gnostischen immer gewesen sind, hatten immer schon ein herrschaftskritisches Potenzial. Die Kirche hingegen, an die sich die Kritik richtete, hat immer Macht ausgeübt – und zugleich auch eine Kontrollfunktion über gewaltsame Ausbrüche, die von unten kamen. Wie sehen Sie dieses Wechselverhältnis zwischen Kontrolle und Emanzipation?

Micha Brumlik: In der mittelalterlichen Volksfrömmigkeit – auch im mönchischen Bereich – war etwa der Antijudaismus oftmals stark ausgeprägt. Die theologisch gebildeteren Bischöfe im Abendland haben dagegen seit dem 11. Jahrhundert häufig, keineswegs immer die Juden vor einem judenfeindlichen, auf Pogrome versessenen Mob geschützt. Schließlich waren die Juden für die katholische Kirche und ihre Lehre wichtige Zeugen des Heilsgeschehens. Jene Basisbewegungen, die im gnostischen Sinne eher judenfeindlich waren, unterschieden sich damit von den Herrschaftsstrukturen der Kirche, die solche militanten Basisbewegungen ohnehin mit Misstrauen betrachtet haben. Andererseits gab es historisch auch durchaus eine Nähe von gnostischen Bewegungen – etwa im südlichen Frankreich des Mittelalters –, wo tolerante Katharer und Juden beide unter dem Druck der katholischen Kirche zu leiden hatten und die Kirche gegen die Katharer einen mörderischen Krieg führte.

FreieWelt.net: Auch innerhalb der katholischen Kirche von heute gibt es eine Strömung, in der sich meines Erachtens gnostisches Gedankengut erkennen lässt: Da wird die »Macht« der Kirche vor einem idealisierten Hintergrund – Kirche, wie sie ursprünglich mal gewesen sein soll – aus kritisiert.

Micha Brumlik: Das Problem, auf das diese Kritik abhebt, gibt es aber tatsächlich. Man hat schon früh gesagt, dass nach Jesu Tod die Menschen die Erlösung und die Wiederkunft Jesu erwarteten, aber nur die Kirche bekommen haben. Das Christentum ist schließlich vor allem durch den Soldatenkaiser Konstantin zur Staatsreligion und damit zur Institution  Kirche geworden, also durch einen Mann, der seine engsten Angehörigen hat ermorden lassen. Man kann von daher nicht glauben, dass diese machtvolle, zweitausend Jahre alte Institution tatsächlich aus moralischen Motiven entstanden ist. Ob aber eine Kritik der katholischen Institutionen anhand moralischer-jesuanischer Kriterien schon gnostisch ist, möchte ich bezweifeln.

FreieWelt.net: Eine der gewalttätigsten Bewegungen war der Nationalsozialismus. Inwieweit war der geprägt von gnostischem Gedankengut?

Micha Brumlik: Zahlreiche nationalsozialistische Denker – das gilt für Martin Heidegger und seine »Schwarzen Hefte« über Hitlers »Mein Kampf« bis zu Vulgärschriftstellern wie Artur Dinter mit seiner »Deutschen Volkskirche« – schrieben alles, was an der Welt als kritikwürdig angesehen wurde – Rasse, Geldwirtschaft und so weiter – den Juden zu, die als Prinzip des Bösen angesehen wurden. So findet sich zum Beispiel bei Hitler die Formulierung »Indem ich mich desJuden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn«. Die Juden galten immer als Inbegriff von Weltlichkeit.

FreieWelt.net: Aber nicht alle Gnostiker und Judenfeinde waren Nazis …

Micha Brumlik: Keineswegs! Es gab aber auch Antisemiten, die sich zu einem militanten Katholizismus bekannt haben. Sie waren der Meinung, dass die Welt ohnehin des Teufels ist und dass die Juden das Prinzip der Verfallenheit verkörpern und deswegen kontrolliert und ausgerottet – oder wie bei Carl Schmitt heißt: »aufgehalten« – werden müssen.

Übrigens – und das hat mit Antisemitismus nicht das Geringste zu tun – lassen sich auch in bestimmten Ausdrucksweisen und Texten der frühen Frankfurter Schule gnostische Sätze finden, die eine Radikalkritik an der Welt zum Ausdruck bringen. In Adornos »Minima Moralia« heißt es: »Noch der Baum, der blüht, lügt.« Das ist der gnostischste Satz, den ich mir in der neueren anspruchsvollen philosophischen Literatur vorstellen kann. Mit solchen Haltungen hat er seinerzeit bei vielen jungen Intellektuellen einen vorhandenen Weltschmerz und Weltekel verstärkt.

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Berliner Geschichtswerkstatt veröffentlicht Zeitzeugen-App

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Zwischen 1938 und 1945 musste eine halbe Million Menschen in Berlin Zwangsarbeit leisten. Die Berliner Geschichtswerkstatt hat die Erinnerungen von ehemaligen NS-Zwangsarbeiterinnen und -Zwangsarbeitern in einer App für Android und iOS aufbereitet. Diese könnt Ihr nun kostenlos herunterladen. Mithilfe der App sind multimediale Spaziergänge zu Originalschauplätzen in Berlin auf Deutsch und Englisch möglich.

Grafik: Berliner GeschichtswerkstattDie App ermöglicht eine multimediale Spurensuche. Mit Interviewausschnitten, Fotos und Karten könnt Ihr zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Berliner S-Bahn den Alltagswegen der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter durch die Stadt folgen.

36 Zeitzeugen erinnern sich an Orte, die in Reiseführern nicht verzeichnet sind und auch an bekannten Orten machen sie Spuren einer lange vergessenen Geschichte sichtbar. Zum Beispiel am Brandenburger Tor. Auf einem Fabrikgelände im Wedding. Am Flughafen Tempelhof. Oder auf einem Friedhof in Neukölln:

Download

Die App steht bereits seit letztem Jahr für iOS zur Verfügung (zum AppStore). Im April erschien nun auch eine Version für Android (ab Version 4.0, zu Google Play).

Dieses Pilotprojekt des mobilen Lernens ist ein Beitrag der Berliner Geschichtswerkstatt zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ (2013) und wurde auch gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

 

Quelle: www.berliner-geschichtswerkstatt.de

Written by lbucklitsch

Mai 29th, 2014 at 8:04 am